Installation @ ibug2025 Chemnitz in collaboration mit Falk Fogeljunge
Thx! für Fotografie: Micha Von Vau & Susan Fankhänel
Im Rahmen des ibug-Street-Art-Festivals wurden in einem verlassenen Krankenhaus vier verschiedene Kunstwerke installiert, um den Gaza-Krieg in Israel aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Teil I:
In einem Raum wurde der Text einer palästinensischen Frau aus einem Flüchtlingslager in Gaza mittels Typografie installiert, der ihre sehr eindringliche persönliche Sicht vermittelt.
Teil II:
Eine Rauminstallation, die einen gedeckten Tisch inmitten einer Ruinenlandschaft zeigt. Ein Rezept für Hummus – ein kulinarischer Klassiker sowohl auf israelischer als auch auf arabischer Seite – wurde an die Wand daneben geschrieben. Die Installation eröffnet eine verbindende, zukunftsorientierte Ebene und hinterfragt diese zugleich.
Teil III:
Die steigenden Opferzahlen auf beiden Seiten des Konflikts, vom 7. Oktober 2023 bis zum 15. August 2025, wurden auf Kleidungsstücke geschrieben und in aufsteigender Reihenfolge an Wäscheleinen aufgehängt. Das Werk hinterfragt unsere Wahrnehmung des Krieges, insbesondere die Interpretation und Nicht-Interpretation der Zahlen.
Teil IV:
35 Leichensäcke wurden auf dem öffentlichen Gehweg ausgelegt. Die Besucher ignorierten die Installation entweder völlig und gingen einfach darüber hinweg oder empfanden sie als einen zutiefst bewegenden Moment. Die Installation wurde in regelmäßigen Abständen gereinigt. Die Leichensäcke fungieren als Objekte, die sowohl Schock als auch Gleichgültigkeit hervorrufen können, und zeigen eine beunruhigende Möglichkeit auf.












